Ich bin Komponistin, Musikproduzentin, Dramaturgin, Leiterin von poetischen Schreibworkshops, Schöpferin des mehrfach ausgezeichneten „RILKE PROJEKTS“ und Mutter eines erwachsenen Sohnes.
Seit mehr als 20 Jahren vertone ich Gedichte und arbeite in Musikstudios und auf der Bühne mit Schauspielern und Schauspielerinnen, Musikern und Musikerinnen. Im Laufe dieser Tätigkeit und bei der dramaturgischen Gestaltung unserer Live-Aufführungen habe ich viel über die Wirkung der Poesie, die sie auf uns Menschen hat, erfahren. Diese Erfahrungen und das Wissen aus meiner Ausbildung am IKUTS, dem Institut für kreatives und therapeutisches Schreiben, bringe ich mit Freude in meine Workshops ein.
Oft werde ich gefragt, wie mir Melodien einfallen, wie Ideen entstehen. Sie zeigen sich im Moment des Tuns, des Sich-Öffnens, des Gestaltens. Es gibt ein wundervolles Sprichwort „Dem Gehenden legt sich der Weg unter die Füße“. Beginnt man einmal zu komponieren oder zu schreiben, kommt man in einen "Flow" und Ideen haben Raum, sich zu entfalten. Der erste Schritt bedingt den nächsten und der wieder den nächsten.
Ich bin überzeugt, dass wir alle eine kreative Seite haben, die sich freut, wachgekitzelt zu werden. Beim poetischen Schreiben betreten wir Schritt für Schritt diesen Erfahrungsraum. Es ist ein wunderbarer Weg unseren schöpferischen Fähigkeiten ans Licht zu bringen und ihnen Ausdruck zu verleihen. Ich freue mich, diese Erfahrung in meinen Kursen zu teilen.

Und sonst noch:
Als ich mit meinem Mann Richard Schönherz Ende der 90er Jahre das RILKE PROJEKT ins Leben rief, war diese Arbeit für jeden von uns die Konsequenz unseres jeweiligen musikalischen Werdegangs. Eine Symbiose von Gedicht und Musik zu schaffen, Worte und innere Bilder zum Klingen zu bringen und sie um eine Dimension zu erweitern, wurde für uns zum musikalischen Lebenswerk.
Unser Projekt entstand in einem kleinen Künstlerort an der nordkalifornischen Küste bei San Francisco, wo wir damals gemeinsam wohnten und arbeiteten. Die atemberaubende Natur, die Weite des Pazifiks und die Kraft dieses Platzes beeinflussten unsere Arbeit nachhaltig. An diesem magischen Ort lernte ich, wie wichtig es ist, Innezuhalten, Stille zuzulassen, im Moment zu verweilen, die Natur wahrzunehmen und die Fähigkeit des Staunens wiederzuentdecken und zu kultivieren. So können wir die Innen- und Aussenwelt als EINS betrachten und uns als Teil des großen Ganzen fühlen.




